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FAQ

Einige immer wieder auftauchende Fragen sollen hier kurz beantwortet werden. Das folgende FAQ dient lediglich der vorläufigen Orientierung.

Wie kann ich meine Musik schützen lassen?

Was bedeutet A&R?

Was ist die Künstlersozialkasse?

Was bedeutet der Begriff „wandernde Melodie“?

Was ist ein Labelcode?

Was bedeutet Bandübernahmevertrag?

Was bedeutet Künstlerexklusivvertrag?

Was ist Digital Rights Management?

Was muss ich beachten, wenn ich eine Coverversion einspielen möchte?

Was muss ich bei einer Bearbeitung beachten?

Was ist eine Vorauszahlung?

Was bedeutet Querverrechnung?

Was macht ein Musikverlag?

Was muss ich bei der Bereitstellung von Ruftonmelodien beachten?

Was ist die CMMV?

 


Wie kann ich meine Musik schützen lassen?

Es bedarf keines formellen Schutzes. Der Urheber muss lediglich sicher stellen, dass er seine eigene Urheberschaft nachweisen kann. Unter Nr. 5 der Seite Urheberrecht auf www.musik-und-recht.de finden Sie weitere Informationen.

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Was bedeutet A&R?

Die sog. „Artist and Repertoire“-Abteilungen der Tonträgerunternehmen kümmern sich um das Signing von neuen Künstler und um die Betreuung der bereits unter Vertrag stehenden Künstler. Die Plattenfirmen beschäftigen hierzu eigene A&R-Manager.

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Was ist die Künstlersozialkasse?

Die Künstlersozialkasse ist eine Sozialversicherung für selbständig tätige Künstler und Publizisten. In die Künstlersozialkasse zahlen die Verwerter von künstlerischen Leistungen zu 30 %, die Künstler selbst 50 % und der Bund 20 % ein.

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Was bedeutet der Begriff „wandernde Melodie“?

Eine wandernde Melodie, ist eine Melodie, die sich seit langer Zeit (evtl. seit Jahrhunderten) immer wieder in der Musik wieder findet und die immer wieder von verschiedenen Komponisten genutzt wurde. Im Prozess aufgrund einer behaupteten Urheberechtsverletzung kann der Einwand, es handele sich bei der fraglichen Melodie um eine wandernde Melodie eine Klage evtl. zum Scheitern bringen.

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Was ist ein Labelcode?

Die sog. LC-Nummer (Labelcode) wird seit 1976 von der GVL vergeben. Sie wird bei der Abrechnung gegenüber Rundfunkunternehmen benötigt. Die Abrechnung von Tonträgereinsätzen wurde somit stark vereinfacht und EDV-tauglich gemacht.

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Was bedeutet Bandübernahmevertrag?

Hierbei handelt es sich um eine gängige Vertragsform im Musikgeschäft. Der Künstler ist selbst verantwortlich für die Herstellung der Aufnahme. Das Tonträgerunternehmen lizenziert die Aufnahme und verwertet sie. Weitere Informationen finden Sie auf www.musik-und-recht.de.

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Was bedeutet Künstlerexklusivvertrag?

Dies ist ebenfalls ein gängiger Vertrag im Musikgeschäft. Der Künstler verpflichtet sich einem Tonträgerunternehmen exklusiv zur Verfügung zu stehen. Das Tonträgerunternehmen übernimmt die Kosten der Produktion. Weitere Informationen finden Sie auf www.musik-und-recht.de

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Was ist Digital Rights Management (DRM)?

Das DRM ist eine Kopierschutzmethode welche die Nutzung von Daten von bestimmten Voraussetzungen abhängig machen kann. Beispielsweise kann die Nutzung der Daten davon abhängig gemacht werden, dass diese nur auf einem bestimmten Gerät abgespielt werden.

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Was muss ich beachten wenn ich eine Coverversion einspielen möchte?

Eine Coverversion ist das Nachspielen eines bekannten Musiktitels. Soweit GEMA Lizenzgebühren bezahlt werden ist das Covern, im Gegensatz zur Bearbeitung, unproblematisch möglich. Weitere Informationen finden Sie auf www.musik-und-recht.de.

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Was muss ich bei einer Bearbeitung beachten?

Eine Bearbeitung ist die Umgestaltung eines urheberechtlich geschützten Werkes. Im Gegensatz zur Coverversion nur mit Genehmigung des Urhebers oder des berechtigten Musikverlages möglich. Weitere Informationen finden Sie auf www.musik-und-recht.de.

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Was ist eine Vorauszahlung?

Eine Vorauszahlung ist eine Zahlung die ein Künstler bzw. ein Label seitens eines Tonträgerunternehmens als Vorschuss auf zu erwartende Einnahmen für die Rechteeinräumung erhält. Vorauszahlungen sind regelmäßig zwar mit den späteren tatsächlichen Lizenzen verrechenbar allerdings nicht rückzahlbar.

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Was bedeutet Querverrechnug („cross-collaterization“)?

Die Querverrechnung ist eine besondere Vereinbarung über die Verrechnung von gezahlten Vorschüssen. Im Rahmen der Verrechnung der für ein erfolgloses Produkt gezahlten Vorschüsse auf die für ein erfolgreiches Produkt zu zahlenden Lizenzen kann die vereinbarte Querverrechnung  besonders problematisch sein.

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Was macht ein Musikverlag?

Ein Musikverlag nimmt die Nutzungsrechte des Urhebers wahr, soweit diese nicht bereits von der GEMA wahr genommen werden. Als Gegenleistung betreibt der Verlag Marketing. Ursprünglich beschäftigten sich Musikverlage mit dem Druck von Noten was heute allerdings stark in den Hintergrund getreten ist.

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Was muss ich bei der Bereitstellung von Ruftonmelodien beachten?

Bei Handy-Klingeltönen (sog. Ruftonmelodien) ist strittig, ob die genutzten Musikstücke, ähnlich wie bei Coverversionen, gegen Lizenzzahlung frei benutzt werden können oder ob es sich hierbei um Bearbeitungen handelt, die immer der Einwilligung des Urhebers bedürfen. Das LG Hamburg entschied im letzten Sinn. In Bezug auf Real-Tone und polyphonen Ruftönen ist diese Auffassung wohl nicht haltbar. Wichtig ist zu klären, von wem die Rechte erworben werden können. Von Bedeutung ist dies besonders im Zusammenhang mit alten GEMA Wahrnehmungsverträgen, die die Nutzung als Ruftonmelodie noch nicht vorsahen und bei denen die Urheber der Rechtewahrnehmung durch die GEMA widersprochen haben. Darüber hinaus ist bei monophonen Klingeltönen, die durchaus als Werkentstellung bzw. Bearbeitung angesehen werden können, besonders großes Augenmerk auf die Einholung der Rechte zu legen.

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Was ist die CMMV (Clearingstelle Multimedia für Verwertungsgesellschaften von Urheber- und Leistungsschutzrechten)?

Die CMMV ist ein Ansprechpartner für Hersteller von Multimediaprodukten und Dienstleistungen zur Kontaktaufnahme mit den Rechteinhabern. Besonders bei beabsichtigten Bearbeitungen empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit der Clearingstelle um in Erfahrung zu bringen von wem Rechte erworben werden können.

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